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Maschinen und Anlagenbau

Die Entwicklung und Ausrichtung des Maschinen- und Anlagenbaus in Russland und der GUS hängen von drei Schlüsselfaktoren ab: natürliche Ressourcen, Sanktionen und EAWU-Politik. Die GUS-Länder sind reich an natürlichen Rohstoffen, insbesondere Öl und Metalle, die einen erheblichen Anteil am BIP dieser Länder ausmachen. Die dazugehörigen Industrien sind stark von spezialisierter Technologie und Ausrüstung abhängig, um diese Ressourcen zu erschließen und zu fördern, von denen der Großteil dann ins Ausland geliefert wird.

Die Verhängung von Sanktionen gegen Russland, der größte und am meisten entwickelte Markt der Eurasischen Wirtschaftsunion, hat sich negativ auf den Maschinen- und Anlagenbau ausgewirkt. Die Einschränkung von Dual-Use-Gütern und Energieausrüstungen sowie Finanzierungen dieser zeigte ihre Auswirkung auf die Branche der gesamten Region.

Aufgrund des Bedarfs an ausländischer Technologie bzw. Ausrüstung bei gleichzeitigen geopolitischen Hindernissen für ihren Erwerb, hat sich die EAWU-Politik auf ein Importsubstitutionsprogramm, die Förderung von Innovationen und den Aufbau neuer Hightech-Produktionsstätten konzentriert. Daraus ergibt sich eine attraktive Kombination aus Nachfrage und staatlichen Anreizen für ausländische Investoren und Produzenten.

SCHNEIDER GROUP unterstützt Unternehmen beim Markteintritt oder der Lokalisierung in den Märkten der GUS und EAWU, sodass Sie diese sich bietenden Chancen in der Maschinen- und Anlagenindustrie für sich nutzen können.

Markt für Pumpentechnik in Russland

Der russische Markt für Pumpen wird überwiegend von ausländischen Herstellern dominiert. Es wird geschätzt, dass das Marktvolumen des russischen Marktes im Jahr 2018 etwa 800 Millionen Euro betrug. Obwohl der Markt für Pumpentechnik wächst, nimmt der Anteil russischer Unternehmen an diesem ab.

Die Hauptabnehmer von Pumpen in Russland sind der Öl-, Gas- und Energiesektor, die chemische und petrochemische Industrie, der Wohnungsbau sowie die öffentliche Versorgungswirtschaft. Dienstleistungsunternehmen für Erdöl in Russland operieren in einem der größten Wirtschaftssektoren, der von Faktoren wie Ölpreis, geopolitischer Lage, Regierungspolitik und Verfügbarkeit von Technologien zur Erschließung und Förderung von Rohstoffvorkommen abhängt.

Die russische Regierung setzt ihre Politik der Importsubstitution fort und fördert Investoren bei der Lokalisierung ihrer Produktion in Russland. Die Unterstützungs- und Finanzierungsprogramme der Regierung zielen unter anderem auf die Modernisierung der öffentlichen Versorgungsbetriebe und der technischen Infrastruktur ab, wodurch eine zusätzliche Nachfrage nach Pumpentechnik entsteht.

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