Wie ist Ihr Unternehmen von Änderungen bei Online-Kassen betroffen?

Ab dem 1. Juli 2019 treten Änderungen in der Gesetzgebung zur Nutzung von Online-Kassen in Kraft. Wir möchten darauf hinweisen, dass der Gesetzentwurf zur Genehmigung der Änderungsanträge bereits die dritte Phase der Prüfung durchlaufen hat, und wir davon ausgehen, dass dieser vor dem 1. Juli in Kraft treten wird.

Die Verwendung von Online-Kassen ist bereits für eine Reihe von Transaktionen mit Einzelpersonen obligatorisch geworden (siehe https://schneider-group.com/de/news/pruefen-sie-ob-sie-eine-online-kasse-nutzen-muessen/). Demzufolge können Unternehmen, die nicht auf das Handelsgeschäft spezialisiert sind, dennoch in den Anwendungsbereich des Gesetzes 54-FZ fallen.

Diese Unternehmen sind bereits nach dem Gesetz verpflichtet, entsprechende Kassensysteme zu verwenden:

  • Einzelhandelsunternehmen
  • Unternehmen, die Zahlungen akzeptieren:
    • mit elektronischen Zahlungsmitteln (Bankkarten, WebMoney, Paypal, Yandex.money oder ähnliche Services, Überweisungen von Handykonten);
    • on Personen für Waren, Dienstleistungen oder bei der Rückzahlung zweckgebundener Darlehen, wenn Personen Überweisungen über das Privatkonto der Bank oder von ihren Girokonten vornehmen.

Was wird sich nach dem 01. Juli, 2019 ändern?

Kurz zusammengefasst, wird die Verpflichtung zur Vorlage einer Quittung für alle Arten von bargeldlosen Zahlungen an Einzelpersonen eingeführt.

  • Die Verpflichtung zur Ausstellung einer Quittung entsteht auch bei folgenden Transaktionen:
    • Vergabe von Darlehen an Privatpersonen zur Bezahlung von Waren, Arbeiten und Dienstleistungen;
    • Einbehaltung von Beträgen vom Gehalt des Mitarbeiters zur Bezahlung von Waren, Arbeiten und Dienstleistungen, einschließlich Dienstkleidung;
    • Verrechnung und Rückerstattung von Vorauszahlungen und den geleisteten/erhaltenen Vorauszahlungen von der Person;
    • Entgegennahme von bargeldlosen Überweisungen von Einzelpersonen durch den Betreiber der Bank für Waren, Arbeiten und Dienstleistungen.

Das Gesetz 54-FZ unterstreicht die Notwendigkeit, Zahlungen mit Online-Kassen durchzuführen, wenn es sich um Zahlungen für Waren, Arbeiten und Dienstleistungen handelt. Wenn es sich bei der Abrechnung nicht um derartige Zahlungen handelt, z.B. wenn das Unternehmen einem Mitarbeiter ein nicht zweckgebundenes Darlehen gewährt, ist es nicht erforderlich, einen Beleg auszustellen.

Wenn Ihr Unternehmen Dienstleistungen erbringt oder Waren außerhalb des Büros überträgt, ist es zulässig, eine Online-Kasse außerhalb des Abrechnungsortes zu nutzen. In diesen Fällen ist es möglich, anstelle einer Quittung von der Kasse einen QR-Code auf dem Display eines mobilen Geräts anzuzeigen, damit der Käufer diesen scannen kann.

Immer mehr Firmen und Einzelunternehmer sind zur Ausstellung von Quittungen verpflichtet. Bei der Bestätigung der Beträge haben die Buchhaltungsabteilungen die von den Mitarbeitern zur Verfügung gestellten Dokumente sorgfältiger zu prüfen. Wenn die Mitarbeiter anstelle einer Quittung vom Kassierer einen QR-Code erhalten, müssen sie eine entsprechende App installieren und die Rechnungen ausdrucken, um die Ausgaben für Vorabberichte zu belegen.

Wie sollten Nichthandelsunternehmen vorgehen?

In Anbetracht der bevorstehenden Änderungen hat ein Unternehmen eine Quittung auszustellen, auch wenn es sich um eine einmalige Transaktion zum Verkauf von Waren oder gebrauchtem Eigentum an einen Mitarbeiter oder eine externe Person handelt. Nach Angaben von Vertretern des Föderalen Steuerdienstes wird es keine Ausnahmen für einmalige Transaktionen geben.

Unternehmen können einen Vertrag mit einem Zahlungsdienstleister (einem Unternehmen, das elektronische Zahlungsdienste anbietet) abschließen. Die Zahlstelle übernimmt die Übermittlung der Daten an den Föderalen Steuerdienst und die Online-Kasse wird bei der Zahlstelle registriert.
Unternehmen können auch eine Kasse mieten, in diesem Fall wird die Kasse beim Unternehmen eingetragen, und der Anbieter-Vermieter erbringt Dienstleistungen für deren Wartung.

Was ist die Strafe bei Nichterfüllung?

Die Nichtnutzung der Online-Kasse in den durch die Gesetzgebung der Russischen Föderation festgelegten Fällen führt zur Verhängung von Geldstrafen:

  • für Beamte – von 1/4 bis 1/2 des Transaktionsbetrags ohne Nutzung der Online-Kasse, mindestens jedoch 10.000 RUB;
  • für das Unternehmen – in Höhe von 3/4 bis zum vollen Betrag der Transaktion ohne Nutzung der Online-Kasse, mindestens jedoch 30.000 RUB.

Versäumnis, dem Käufer (Kunden) einen Barbeleg oder ein Verschlussformular/ Abrechnungsdokument zur Verfügung zu stellen oder diese Dokumente auf Verlangen des Käufers (Kunden) nicht in elektronischer Form vorzulegen:

  • Beamte – Verwarnung oder Ordnungsstrafe von 2.000 RUB
  • Unternehmen – Verwarnung oder Ordnungsstrafe von 10.000 RUB
Wie kann SCHNEIDER GROUP helfen?

SCHNEIDER GROUP bietet:

  • Support-Dienstleistungen zur Anbindung der Online-Kasse an den Zahlungsanbieter oder zur Anmietung der Kasse
  • Einrichtung einer Kasse und Anschluss an Buchhaltungssysteme, Konfiguration von Datenaustausch mit Buchhaltungsdatenbanken
  • Beratung bei der Auswahl und Registrierung von Kassensystemen und Anbietern

Wenn Sie an diesen Dienstleistungen interessiert sind oder Fragen haben, senden Sie uns einfach eine Anfrage an: online-cashier_support@schneider-group.com, oder nehmen Sie direkt Kontakt mit unseren Experten auf.

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Natalia Dobrova
Teamleiterin für interne Kontrolle
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