Russland treibt den Revisionsprozess von Doppelbesteuerungsabkommen weiter voran

 

Am 25. März sprach sich der russische Präsident Wladimir Putin während einer Fernsehansprache für die Notwendigkeit aus, die Doppelbesteuerungsabkommen (im Folgenden „Abkommen“) mit den Staaten zu überarbeiten, die zur unerwünschten Verlagerung von in Russland erzielten Einkünften ins Ausland verwendet werden.

Wir haben bereits früher darüber berichtet, dass Russland den Staaten Zypern, Malta und Luxemburg vorgeschlagen hat, die bestehenden Abkommen zu revidieren. Gemäß den vorgeschlagenen Änderungen werden Dividenden und Zinsen, die an Unternehmen aus diesen Ländern gezahlt werden, mit der Steuer auf Einkommen ausländischer Personen nach dem Satz von 15% belegt.

Zypern, Malta und Luxemburg haben den Vorschlägen Russlands zugestimmt, und die neuen Steuersätze werden voraussichtlich im nächsten Jahr in Kraft treten.

Darüber hinaus hat Russland einen ähnlichen Vorschlag zur Überarbeitung des Abkommens an die Niederlande geschickt.

Wie kann SCHNEIDER GROUP helfen?

Wir verfolgen kontinuierlich die Entwicklungen hinsichtlich der Doppelbesteuerungsabkommen und anderer internationaler sowie nationaler steuerliche Bestimmungen und informieren Sie darüber zeitnah. Unsere Steuerexperten stehen Ihnen jederzeit zur Verfügung und beraten Sie gerne zu etwaigen Fragen und Anliegen. Unserer Meinung nach ist es derzeit ratsam:

  • die möglichen Folgen von Änderungen einzuschätzen und Optionen zur Minimierung nachteiliger Auswirkungen zu prüfen;
  • eventuelle Zahlung von Dividenden / Zinsen im laufenden Jahr zu erwägen;
  • mögliche Optionen zur Änderung der Besitzstruktur des Unternehmens zu prüfen.

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