Temporäre Leitung einer Repräsentanz

Branche:Pharmaindustrie| Land:Russland
09/02/2018

Wir haben eine Steuerprüfung bei der Repräsentanz eines deutschen Arzneimittelherstellers durchgeführt, um buchhalterische Risiken zu ermitteln, die Leitung der Repräsentanz bis zu ihrer Liquidation übernommen, die Tochtergesellschaft registriert, den Übergang der Mitarbeiter von der Repräsentanz zur Tochtergesellschaft formal geregelt und die Liquidation der Repräsentanz organisiert.

Kunde

HerausforderungLösungErgebnis

Herausforderung

Der Kunde hatte seit vielen Jahren eine registrierte Repräsentanz in Russland.  Es handelte sich um eine offizielle Unterabteilung der deutschen juristischen Person, die jedoch nicht befugt war, in deren Namen gewerbliche Tätigkeiten auszuüben und somit Gewinne zu erzielen. Später gründete der Hersteller zusätzlich eine lokale Tochtergesellschaft (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) mit dem Ziel, kommerzielle Aktivitäten durchzuführen. Infolgedessen wurden die Tätigkeiten des Unternehmens sowohl von der Gesellschaft mit beschränkter Haftung als auch von der Repräsentanz ausgeübt, wo die meisten Mitarbeiter beschäftigt waren. Diese Doppelstruktur war kostspielig und führte zu Schwierigkeiten bei der Verteilung der Kosten innerhalb des Unternehmens, z. B. in Zusammenhang mit Steuern und Buchhaltung.

Lösung

Die erste Aufgabe der SCHNEIDER GROUP bestand darin, eine inoffizielle Steuerprüfung der Repräsentanz durchzuführen, um Risiken in der Buchführung und der Steuerbuchhaltung zu ermitteln. Das Ergebnis dieser Prüfung ergab bestimmte Risiken im Zusammenhang mit den Mitarbeitern sowie steuerliche Probleme und eine Reihe von rechtlichen Unstimmigkeiten in der Repräsentanz. Aufgrund der Probleme, die sich aus der gleichzeitigen Tätigkeit beider Organisationen ergaben, wurde beschlossen, die Tätigkeit der Repräsentanz durch Liquidation schrittweise zu beenden und alle Mitarbeiter in die Tochtergesellschaft zu übernehmen. Die Repräsentanz konnte jedoch erst dann liquidiert werden, wenn die offenen Fragen mit Lieferanten, Kunden sowie Steuer- und Staatsbehörden vollständig geklärt waren.

Um die Kosten während des Liquidationsprozesses zu senken, hat die SCHNEIDER GROUP einen eigenen erfahrenen Mitarbeiter als Leiter der Repräsentanz eingesetzt. Unser Mitarbeiter arbeitete in Teilzeit, was für das Unternehmen äußerst vorteilhaft war, da es nicht notwendig wurde, ständig einen Fachmann vor Ort zu haben, sondern nur für bestimmte Angelegenheiten. Alle Aufgaben wurden zentral vom Geschäftsführer der deutschen Zentrale aus koordiniert, z. B. Anfragen von Geschäftspartnern und Behörden, interne Kommunikation und Finanzplanung der Geldflüsse. Auf diese Weise war es möglich, den offiziellen Betrieb der Repräsentanz während der Liquidationsphase aufrechtzuerhalten und Probleme mit den Steuerbehörden zu vermeiden.

Ergebnis

Alle kommerziellen Aktivitäten wurden auf die lokale Gesellschaft übertragen, die sich eigenständig weiterentwickeln konnte. Dadurch konnten die Kosten des Unternehmens erheblich gesenkt werden, insbesondere im Hinblick auf die Entrichtung der Mehrwertsteuer. Mit dem Service der temporären Geschäftsführung von SCHNEIDER GROUP hat die Zentrale Kosten und Zeit gespart, da sie sich nicht mit dem komplizierten und zeitaufwändigen Liquidationsprozess der Repräsentanz befassen musste. Der von der SCHNEIDER GROUP befristet eingesetzte Leiter der Repräsentanz sparte dem Kunden die Arbeitskosten und sorgte für eine kostengünstige Abwicklung aller mit der Liquidation verbundenen Rechtsfragen. Obwohl die Repräsentanz formal noch funktionierte, hatte der Kunde keine nennenswerten Ausgaben und vermied mögliche Konflikte mit den Steuerbehörden. Nach der Umstrukturierung ist die Tochtergesellschaft des deutschen Herstellers erfolgreich in Russland tätig.

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