Export nach Russland: Ist Ihr Geschäft auf die digitale Markierung vorbereitet?

29/01/2021
Export nach Russland: Ist Ihr Geschäft auf die digitale Markierung vorbereitet?

Im Juli 2019 wurde in Russland ein neues Gesetz zur Pflichtmarkierung von Konsumwaren verabschiedet. Das Programm wird etappenweise eingeführt, und bis 2024 wird das einheitliche nationale Markierungssystem alle Kategorien von Konsumgütern abdecken.

Laut dem Gesetz sollen alle in Russland verkauften Konsumgüter mit einem speziellen digitalen Code gekennzeichnet sein, der die Echtheit und Qualität der Ware garantiert. Das neue System zielt darauf ab, die Sicherheit der russischen Verbraucher zu erhöhen, indem das Problem gefälschter Waren und minderwertiger Analoga bekannter Marken bekämpft wird.

Das spezielle öffentliche digitale Nachverfolgungssystem Chestny ZNAK wurde geschaffen, um das neue digitale Markierungsschema landesweit zu verwalten. Alle in Russland hergestellten oder für den Export nach Russland bestimmten Konsumgüter müssen mit einem Code gekennzeichnet sein, der als „digitaler Pass“ dient, sodass sich das Produkt auf seinem Weg vom Werk bis zum Geschäft verfolgen lässt.

Welche Waren sind betroffen?

Die digitale Markierung wird allmählich zur Pflicht. Sie ist für die meisten Konsumgüter bereits erforderlich oder angekündigt, von Arzneimitteln und Tabakwaren über Kleidung bis hin zu Babynahrung. Ab dem 1. Januar 2021 unterliegen der Pflichtkennzeichnung die Waren der Leichtindustrie, darunter Kleidung, Autoreifen, Kameras, Parfüm und Eau de Toilette sowie Milchprodukte. Der Verkauf dieser Produktkategorien ohne erforderliche Etikette wird als illegal gelten und an der Kasse in Geschäften geblockt.

Alle detaillierten Informationen über Warenkategorien und Fristen für deren Pflichtkennzeichnung sind auf der Webseite Chestny ZNAKzu finden.

Welche Waren sind betroffen?

Die digitale Markierung wird allmählich zur Pflicht. Sie ist für die meisten Konsumgüter bereits erforderlich oder angekündigt, von Arzneimitteln und Tabakwaren über Kleidung bis hin zu Babynahrung. Ab dem 1. Januar 2021 unterliegen der Pflichtkennzeichnung die Waren der Leichtindustrie, darunter Kleidung, Autoreifen, Kameras, Parfüm und Eau de Toilette sowie Milchprodukte. Der Verkauf dieser Produktkategorien ohne erforderliche Etikette wird als illegal gelten und an der Kasse in Geschäften geblockt.

Alle detaillierten Informationen über Warenkategorien und Fristen für deren Pflichtkennzeichnung sind auf der Webseite Chestny ZNAK zu finden.

Was Exporteure nach Russland wissen müssen

Das Hauptprinzip des neuen digitalen Markierungssystems ist die vollständige Rückverfolgbarkeit der Ware von der Herstellung bis zum Verkauf. Bei Herstellung eines Artikels  wird ihm ein eindeutiger Code zugewiesen. Das Etikett mit diesem Code wird dem Artikel beigefügt und der Code wird ins System Chestny ZNAK eingegeben. In jeder Phase des Produkttransports vom Hersteller zum Endverbraucher wird der Code überprüft und mit dem Code im System verglichen, der seine Gültigkeit bestätigt und illegale Verkäufe und Betrug ausschließt. Mehr Informationen über das System finden Sie hier.

Ausländische Hersteller, die Waren nach Russland exportieren, müssen das Gesetz über digitale Markierung einhalten. Daher müssen Waren, die für den Versand nach Russland bestimmt sind, mit den Codes gekennzeichnet und im System Chestny ZNAK registriert werden. Dies lässt sich mit einer speziellen Lösung umsetzen. Es ist jedoch wichtig, dass der Lösungsanbieter ein offiziell registrierter Integrationspartner von Chestny ZNAK ist.

Case Study

SCHNEIDER GROUP hat kürzlich das Warenmarkierungsverfahren für einen amerikanischen Modekonzern gestartet, dem mehrere weltweit führende Marken gehören.
Das Unternehmen benötigte eine maßgeschneiderte Lösung für die umgehende Markierung von Waren, die aus seinen Lagern in Westeuropa nach Russland exportiert werden sollten. Es wurden knappe Fristen für die Entwicklung und die Implementierung der Lösung gesetzt, da die Kennzeichnung von Kleidung in Russland seit Anfang 2021 obligatorisch ist.

Nach einer sehr kurzen Entwicklungszeit von ungefähr einem Monat wurde die Lösung am ersten Lagerort implementiert. Aufgrund der Reisebeschränkungen wurden Arbeiten und Tests zu 100% remote durchgeführt. Die Lösung wurde von Moskau aus direkt im Rechenzentrum des Kunden in Westeuropa umgesetzt.

Nun kann der Kunde täglich bis zu mehreren tausend Waren für den Export nach Russland etikettieren. In nur wenigen Minuten nach dem Erstellen einer neuen Lieferung im Logistiksystem des Kunden, können die Lager mit dem Einscannen von Waren beginnen. Das Programm erkennt automatisch, welche Produkte etikettiert werden müssen, und sendet das erforderliche Etikett innerhalb von Sekunden an den Drucker an der Verpackungsstation.

Ist Ihr Geschäft auf die digitale Markierung vorbereitet? Kontaktieren Sie SCHNEIDER GROUP, um zu erfahren, welche digitalen Markierungslösungen wir Ihrem Unternehmen in Russland anbieten können.

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